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Der ‚Veganismus-und-das-Eiweiß-Mythos‘

Level: Anfänger

Der Mythos, dass Veganer Probleme damit haben ihren natürlichen Bedarf an Eiweiß zu decken hält sich hartnäckig. Dabei kann man nahezu nichts essen, das kein Eiweiß enthält. Selbst Wassermelonen enthalten auf 100g etwa 0,6g Eiweiß, Kopfsalat etwa 1,3g und Orangen etwa 1g – das ist zwar sehr sehr wenig aber Veganer ernähren sich ja nicht nur von Blättern und Obst.

Lebensmittel mit viel Eiweiß (pro 100g)

LebensmittelEiweiß in Gramm
Linsen25
Kidneybohnen24
Trockensoja (z.B. Soja Schnetzel)49
Mandeln29
Cashews18
Vollkornbrot11
Kürbiskerne24
Kichererbsen19
Haferflocken13,5
Tempeh18

Wenn es etwas mehr sein darf

Wie auch bei Nicht-Veganern gibt es natürlich sportliche Gründe für einen erhöhten Eiweißbedarf. Super Tipps und Rezepte um diesen über die Ernährung zu decken gibt es bei Bevegt.de.

Wenn es trotzdem noch ein bisschen mehr sein darf kann dir veganes Proteinpulver helfen.

Immer diese „Schmeckt wie …“-Produkte

Das Übel vieler veganer Produkte ist, dass sie immer mit einem „Original“ verglichen werden. Dabei schmecken nur wenige dieser Produkte exakt wie das Original aus tierischen Produkten. Das heißt jedoch nicht, dass sie schlechter schmecken, sondern eben nur anders. Schmeckt ein Steak auf Sojabasis wie ein Steak aus Fleisch? Wohl nicht. Schmeckt es trotzdem? Auf jeden Fall.

„Da ist doch nur Chemie drin“

Wie bei allen verarbeiteten Produkten gibt es auch hier Produkte, die Zusatzstoffe wie Geschmacksverstärker, Aromen oder Konservierungmittel enthalten. Außerdem würde ich dir raten, auf einen möglichst geringen Salzgehalt zu achten. „Nur Chemie“ ist da jedoch nicht drin. Die meisten veganen Produkte basieren auf Soja, Weizen oder Lupin.

Jeden Tag Ersatzprodukte zu essen würde ich dir natürlich nicht empfehlen, da das teuer ist und man sich durchaus gesünder ernähren kann. Aber hin und wieder spricht nichts dagegen.

Produkt-Empfehlungen

Wenn dir die Illusion von Fleisch wichtig ist, kann ich dir vegane Bratwürste empfehlen, die kommen nämlich häufig sehr nah an ihr „Vorbild“ heran. Außerdem bereits getestet und für überragend befunden sind die veganen Fischstäbchen von Vantastic foods und natürlich der gerade zurecht gehypte Byond Burger, den du inzwischen auch bei Netto oder Lidl findest.

Vegan geht auch ungesund

Level: Profi

Sich vegan und ungesund zu ernähren geht einfacher als du denkst. Pommes, Chips, Burger und Co. stehen auch auf meinem Speiseplan. Viele Pizzerias leifern inzwischen sogar vegane Pizzen. Worauf ich aber eigentlich hinaus wollte sind Chips. Die gibt es nämlich in allen Varianten, Preisen und Formen auch vegan.

Wenn es eine vegane Variante sein soll, schau in der Zutanliste nach MILCH- oder MOLKENERZEUGNISSE. Auch wenn nur “Aroma” oder “Gewürze” draufsteht solltest du skeptisch sein, außer du findest ein offizielles Statement vom Hersteller zu diesen Inhaltsstoffen. Wenn dir das zu anstrengend ist, was ich bei Chips sehr nachvollziehen kann, kannst du auch Chips kaufen die als vegan gekennzeichnet sind. Bei einigen Pringlessorten ist das beispielsweise so. Für alle anderen helfen dir Apps wie Codecheck oder der PETA Einkaifsguide.

Klingt unsexy ist aber liebenswert: Textured Vegetable Protein (TVP) aka Trockensoja

Level: Ambitioniert

Unter Menschen die sich fleischlos ernähren ist Trockensoja alles andere als ein Geheimtipp. Unter meinen (nicht veganen) Freunden hingegen war es bisher sehr unbekannt, und das obwohl es Trockensoja in Form von Sojagranulat oder Sojaschnetzel inwzischen auch in vielen Supermärkten gibt.

Wie ich auch in einem anderen Tipp erwähne, liegt es mir fern zu behaupten irgendetwas schmeckt wie irgendetwas anderes aber gerade fleischliebenden Menschen, die zu einer Mahlzeit mal auf Fleisch verzichten wollen, kann ich Trockensoja sehr empfehlen. Es ist im Biss zwar weicher als Fleisch, in seiner Konsistenz aber ansonsten sehr ähnlich.

Eines meiner Lieblingsrezepte dazu findet ihr hier:
– Soja-Filets a la Chimichurri

Zum Grillen im Sommer kann ich dir hingegen sehr die Grillsteaks der Feinkost Meißner empfehlen und zwar ganz unabhängig von deiner Ernährungsweise.

Alternativen zur Milch-Alternative Sojamilch

Level: Anfänger

Sojamilch schmeckt nicht jedem, daher ist sie häufig ein Paradebeispiel für vegane Produkte, die nicht mit dem Original mithalten können. Dabei sollen vegane Milch Drinks nicht schmecken wie Kuhmilch, sondern sie lediglich ersetzen. Wer also geschmacklich kein Fan von Sojamilch ist, sollte es mal mit Mandel-, Dinkel-, Hirse-, Reis- oder, meinem Favoriten, der Hafermilch probieren.

Photo by Robert Bye on Unsplash

Warum nicht bei Kuhmilch bleiben?

Für Milchkühe bedeutet Milch ein kurzes Leben voller Stress, künstlicher Befruchtung und entzündeter Euter. Für ihre männlichen Kälber bedeutet sie den Tod. Wenn Milch dir weniger bedeutet, haben Alternativen doch zumindest eine Chance verdient.

Heil Seitan!

Level: Anfänger

Seitanburger gehören zu meinen Lieblingsburgern – umso trauriger, dass mein bisher einziger Versuch Seitan selbst herzustellen in einer Katastrophe endete. Je nachdem wie Seitan hergestellt und zubereitet wird schwankt seine Konsistent von weich, über bissfest bishin zu etwas gummiartig. Das mag sich nicht anhören wie ein Verkaufsargument aber gerade deswegen liebe ich Seitan.

Was ist Seitan?

Seitan ist keine moderne Erfindung, sondern Teil der traditionellen japanischen Küche und besteht aus Weizeneiweiß, also Gluten. In Zeiten, in denen glutenfrei schon ein Trend ist, also eine gute Möglichkeit für dich gegen den Strom zu schwimmen. Natürlich nur, wenn du es vertägst, falls nicht empfehle ich dir lieber den Griff zu Trockensoja.

Seitan-Döner

Tu es! Iss ihn. Tu es! Wenn du einen findest. Tipps für Leipzig gebe ich gern bei Instagram, für andere Städte nehme ich sie gern entgegen.

Riechen Algen nach Fisch oder riecht Fisch nach Algen?

Level: Profi

Schließlich essen Fische ja Algen und nicht umgekehrt. Wenn ich Knoblauch esse, rieche ich ja auch nach Knoblauch und nicht der Knoblauch nach mir. Wahrscheinlich riecht Knoblauch nach Chuck Norris, wenn der welchen isst.

Photo by Paco Joss on Unsplash

Wie auch immer die Antwort darauf ist – diesem Umstand verdanken wir, dass es auch veganes Sushi mit Fischgeschmack gibt (oder Algengeschmack?). Und den fast unendlichen Zubereitungsarten von Sushi verdanken wir, dass Sushi niemals Langeweile aufkommen lässt. Wenn du deinen Horizont ein wenig erweitern möchtest, findest du hier ein paar meiner Lieblingsrezepte:

– eat-this.org/sushi

– eat-this.org/vegane-sushi-sandwiches-japanische-onigirazu

– sevencooks.com/de/rezept/veganes-sushi-7576

Die Konzentration fördernde Atemerfrischer

Level: Ambitioniert

Das Problem bei Kaugummi ist, dass die meisten von uns immer zur gleichen Sorte greifen. Das hat sich irgendwann mal so eingependelt und es gibt keinen Grund das zu ändern. Aber es gibt zumindest einen Grund seine Wahl zu überdenken und der heißt Gelatine. Die Chance, dass du bereits einen veganen Lieblingskaugummi hast ist zum Glück nicht so gering. Ob das so ist kannst du ergoogeln, über den Einkaufsguide der PETA ZWEI oder die Codecheck-App herausfinden. Falls du noch auf Gelatine kaust, gib dir einen Ruck Gewohnheiten zu überwinden. Wurde dir denn schon mal ein Kaugummi angeboten, der nicht essbar war?

Was ist Gelatine?

Laut Wikipedia „ein Stoffgemisch aus geschmacksneutralen tierischen Proteinen“. Das klingt erstmal nicht so schlimm, ist in dem Fall aber eine Mischung aus Haut, Knochen, Sehnen und anderem Bindegewebe.

Sein eigenes Süppchen kochen

Level: Anfänger

Gemüsebrühen sind in der Regel vegan. In einigen Fällen enthalten sie Milchzucker, Milcheiweiß oder Zusatzstoffe wie „Dinatrium 5′-ribonucleotid“ und „Dinatriuminosinat“, bei denen nicht klar ist ob sie tierischen oder pflanzlichen Ursprungs sind, solange es keine Aussage dazu vom Hersteller gibt. Gleiches gilt, wenn nur von „Aroma“ die Rede ist.

Das Schöne ist jedoch, es gibt genug Alternativen, daher lassen sich Produkte mit tierischen Bestandteilen leicht vermeiden. Diese Bestandteile mögen dir vielleicht so gering vorkommen, dass sie keine entscheidende Rolle im Kampf gegen Tierleid spielen aber man kann Tiere nicht „nur ein bisschen“ töten und mit jedem Kauf entscheidest du dich für oder gegen den Tot. Versteh das bitte nicht als „Ich möchte dir dein Steak vom Teller klauen“-Spruch, sondern als Hinweis, dass es Produkte gibt, in denen tierische Inhaltsstoffe einfach unnötig sind und mit unserem Kaufverhalten können wir Unternehmen daran erinnern.

Ob vegan oder nicht, bei Gemüsebrühen gilt für mich, wenn etwas drin ist, dass nicht in Gemüsebrühe sein muss versuche ich eine Alternative zu finden.

Die Joghurt-Verschwörung

Es gibt keine Verschwörung. Aber jetzt wo du hier bist kannst du auch weiterlesen.

In dunklen Gassen zu später Stunde habe ich zwielichtige Gestalten bereits munkeln hören, sie würden Joghurt pur essen. Pur! Also ohne Heidelbeeren, Apfelkompott, Himbeeren, Banane, Erdbeeren oder zumindest diesem komischen Erdbeeraroma, sondern pur! In dem Fall habe ich tatsächlich keine Ahnung, ob Soja-Joghurt, konventionellen Joghurt ersetzen kann, da es mir hier an Selbstversuchen mangelt.

Wenn du jedoch nicht völlig verrückt bist und nicht zu jenen Menschen gehörst, die die kalte Seite ihres Kopfkissens nicht mögen, Burger mir Messer und Gabel essen oder eben Joghurt pur, ist Soja-Johurt einen Versuch wert. Wie bei allen veganen Ersatzprodukten solltest du beachten: Die perfekte Nachahmung mag schön sein, Ziel ist aber, dass es schmeckt und dafür braucht es keine perfekte Kopie.

These Boots are made for walking …

Das bedeutet nicht, dass Schuhe aus Leder sein müssen oder mit Wolle gedämmt und Fell verziert. Natürlich können Schuhe, Jacken, Hosen usw. auch mit Leim aus tierischen Bestandteilen geklebt worden sein aber lass uns erst mal bei dem bleiben, dass wir sehen und viel leichter beeinflussen können.

Kunststoffe sind heutzutage wahre Hightech-Produkte, daher ist es nicht nötig auf Leder zurückzugreifen.

Aber ist Leder nicht natürlich und hat sich über Jahrhunderte hinweg bewährt?

Leder ist sogar sehr natürlich – z.B. am Körper einer Kuh. An meinem Fuß nicht wirklich. Bewährt hat es sich allerdings – genauso wie Holz im Bootsbau aber, wenn du heute länger Spaß an deinem Boot haben möchtest kaufst du auch keines aus Holz.

Worauf achten?

Wenn man Schuhe und Kleidung online kauft steht in der Regel irgendwo, woraus Ober- und Innenmaterial gemacht sind oder man findet es an der Sohle oder im Etikett. Details und Deko-Elemente werden jedoch nicht immer angegeben. In dem Fall Hilft nur googeln. Der Markt für vegane und nachhaltige Mode ist in den letzten Jahren jedoch zum Glück stark gewachsen und auch immer mehr traditionelle Hersteller übernehmen hier mehr Verantwortung. Bei vielen Onlineshops gib es inzwischen sogar Filter für Nachhaltigkeit.

Mein Tipp ist, achte darauf auf Leder, Wolle, Seide oder Pelz zu verzichten – das funktioniert oft auf den ersten Blick oder durch lesen von Etiketten. Wenn du ganz sicher sein möchtest google nach veganer Mode, oder suche Bewusst in Läden oder Onlineshops, die es dir einfach machen vegane Mode zu finden.

Seit „vegan“ auf dem Glasreiniger steht muss ich meine Scheiben nicht mehr mit Wurstwasser putzen.

Veganismus ist ein Trend und wir treffen uns alle ein mal im Monat um uns zu überlegen, wie wir Nicht-Veganern auf den Sack gehen können. Eine unserer besten Ideen – „vegan“ auf Produkte zu schreiben, die gar nicht zum Verzehr gedacht sind! Muhahah Muhahahah (böses Lachen)

Nein tun wir nicht – wir würden gern aber kaum eines unserer Hipster-Fahrräder hält Strecken über 100km stand. Tatsächlich können viele der nicht zum Verzehr gedachten Produkte (Kosmetik, Haushaltsreiniger, Shampoo, Weichspüler etc.) nicht vegan sein, weil sie entweder ganz einfach tierische Bestandteile beinhalten oder weil sie an Tieren getesten worden.

Ich bin immer sehr dankbar über das kleine „V“ wie vegan auf Produkten, weil es mir meinen Einkauf erleichtert. Allerdings muss man sich nicht darauf verlassen. PETA listet Marken, die sie als „Cruelty Free“ zertifiziert haben, man findet vegane Produkte über die Codecheck-App oder dem Einkaufsguide der PETA ZWEI. Falls du nur prüfen möchtest, ob dein Glasreiniger vegan ist, hilft googeln in der Regel ebenfalls.

Das schöne bei nicht zum Verzehr gedachten Produkten ist, dass man viele Alternativen hat und deine Entscheidung keine „Geschmackssache“ ist. Dein Leben in diesem Bereich etwas veganer zu gestalten ist daher ein Kinderspiel.

Vegane Produkte finden

– peta.de/haushaltsmittel-ohne-tierversuche

– kosmetik-vegan.de

– Codecheck App

– PETA ZWEI Einkaufsguide

Ein echter Rocker trägt keine Kutte aus Kunstleder

Und ein echter Mann trinkt Bier – eine echte Dame hingegen nicht. Ein echter Indianer kennt kein Schmerz. Ein echter Fan fährt auch zu Auswärtsspielen. Ein echter Deutscher …

Die Liste mit Klischees wie man sich als reales oder gefühltes Mitglied einer Gruppe zu verhalten hat ist endlos aber echte Menschen unterscheiden sich, echte Menschen treffen Entscheidungen und für echte Menschen gibt es Ausnahmen.

Kunststoffe sind heutzutage wahre Hightech-Produkte, daher ist es nicht nötig auf Leder zurückzugreifen.

Wer Fleisch isst, kann doch auch Leder tragen?

Diese Annahme suggeriert, dass du das Leder jener Tiere die du isst verwendest. Ein Großteil des Leders kommt allerdings aus Billigproduktionsländern wie China, Bangladesch oder Indien – Ländern mit geringen Tierschutzbestimmungen und geringen bis gar keinen Kontrollen ob diese eingehalten werden.

Aber bei dem Verzicht auf Leder geht es nicht nur um Tierschutz. Aufgrund der giftigen Chemikalien, die beim Gerben verwendet werden, werden Menschen die in diesem Bereich arbeiten selten älter als 50 Jahre. Da diese Chemikalien in Umliegende Flüsse geleitet werden schaden sie jedoch nicht nur sich selbst, sondern allen Menschen in der Umgebung und der Umwelt.

Kunstleder gibt es in vielen Preisklassen und in einigen davon ist es von echtem Leder nicht zu unterscheiden und dennoch in der Regel günstiger als echtes Leder. Doch egal wie viel du bereit bist für echtes Leder auszugeben – der Preis den Tiere und Menschen in der Herstellung dafür zahlen ist ungleich höher.

Für mehr Informationen zur Herstellung folge den unten stehenden Links.

Quellen:

– peta.de/hintergrundwissen-leder

– albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/leder-tierleid-und-umweltverschmutzung

Video-Empfehlung:

– Tierquälerei und Umweltzerstörung – der teure Preis für dein Leder (Y-Kollektiv)

Baumwolle hui, Wolle Pfui

Ob Baumwolle oder synthetische Stoffe, für jedes Denkbare Einsatzgebiet gibt es Alternativen.

Müssen Schafe nicht geschoren werden und was ist so schlimm daran?

Ja, inzwischen müssen Schafe geschoren werden, weil sie so gezüchtet wurden. Die Zucht von Tieren mit weniger Fellwuchs wäre zwar möglich aber solange es eine Nachfrage nach Schafswolle gibt, wird das nicht passieren. Schafscherer gehen zudem alles andere als zimperlich mit den Tieren um, da sie in der Regel pro Tier oder Menge an Wolle bezahlt werden und nicht pro Stunde. Todesfälle und blutige Wunden sind dabei an der Tagesordnung.

Was ist mit Kaschmir, Mohair oder Angora?

Andere Tiere aber ähnliche Methoden. Die Unternehmen machen ihr Geld mit dem Produkt Wolle und nicht mit dem Wohlergehen der Tiere.

Weitere Informationen

– peta.de/haeufig-gestellte-fragen-wolle

– peta.de/hintergrundwissen-wolle

– albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/schafwolle

Auch Wasser ist ein edler Tropfen, mischt man es mit Malz und Hopfen.

Zitat.

Es liegt hoffentlich nicht an meinen Trinkgewohnheit aber eine der häufigsten Fragen, die mir zu meiner Ernährung gestellt werden ist: Ist Bier eigentlich vegan?

Die gute Nachricht ist, denn ich liebe Bier (vielleicht liegt es doch ein bisschen an meinen Trinkgewohnheiten), gebraut nach dem deutschen Reinheitsgebot, ist es vegan. Bier in und aus dem Ausland kann jedoch mit Gelatine geklärt worden sein oder andere tierische Bestandteile wie Honig enthalten. In dem Fall hilft googeln aber in der Regel weiter. Ansonsten hilft nur Schnaps, denn wie sehr weise Männer einst sagten: „Kein Alkohol ist auch keine Lösung“.

Ist natürlich eine Lösung, vielleicht sogar die bessere aber eben dann nicht, wenn es mal keine Lösung ist. Ich hoffen du verstehst mich 🙂

Quellen & weitere Infos

– https://www.petazwei.de/ist-alkohol-vegan

Wie geschaffen für Milchreis

Der Geschmack von Sojamilch erinnert mich immer etwas an Vanille, was mich in der Regel etwas stört, weil ich es am Kaffee nicht leiden kann. Für Milchshakes und besonders für Milchreis ist das aber genau richtig. Zumindest dann, wenn du ihn sowieso mit Vanillezucker oder echter Vanille verfeinerst. (Klar tust du das. Es wäre verrückt das nicht zu tun 😉 )

Pimmel.

Manchmal muss man Dinge beim Namen nennen und Pimmel ist ein viel witzigeres Wort als Penis. Aber eigentlich geht es hier natürlich um Lümmeltüten, aka. Kondome.

Was ist an Kondomen verfic#*+t nochmal nicht vegan?

Bei der Herstellung von Kondomen wird Kasein, das aus Milch gewonnen wird, als Bindemittel verwendet.

Welche Alternativen gibt es?

Die wohl bekanntesten, weil ausgefallensten veganen Kondome hören auf den passenden Namen Einhorn und werden nicht nur vegan, sondern auch nachhaltig produziert. Natürlich sind Einhörner nicht die einzigen veganen Alternativen ihrer Art. Zum Reiten in jeder Größe sind beispielsweise Kondome von My.Size die bessere Wahl. Da es nicht die schlimmste Beschäftigung ist dein Lieblingskondom zu finden, kannst du dich auch durch Marken wie Glyde, Fair Squared, Lelo HEX oder Sir Richard’s testen.

PS.: Ich gelobe mehr sprachliches Niveau beim nächsten Tipp 🙂

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