Kategorie: Über den Tellerrand

Vegane Zitate

Auf dieser Seite findest du eine Sammlung von Zitaten die von vegan lebenden Persönlichkeiten und Aktivist:innen stammen oder anderen Menschen, die Mitgefühl für Tiere ausdrücken. Da der Begriff Veganismus erst 1944 durch Donald Watson und die Vegan Society geprägt wurde, lässt sich teilweise schwer sagen, wie die Zitierten vor diesem Datum gelebt haben. Bedenke zudem, dass man Menschen im Kontext ihrer Zeit betrachten muss. Das ist keine pauschale Entschuldigung, doch war Ernährung in der Geschichte wohl niemals so sehr eine bloße Entscheidung wie heute. Lass dich daher vor allem von ihren Gedanken inspirieren und finde Anregungen, um deinen veganen Weg zu gestalten.

Zitat #1

Die Idee, dass manche Leben weniger wert sind, ist die Wurzel allen Übels auf dieser Welt.

Dr. Paul Farmer

Zitat #2

Rücksichtsloseste revolutionäre Tatkraft und weitherzigste Menschlichkeit – dies allein ist der wahre Odem des Sozialismus. Eine Welt muss umgestürzt werden, aber jede Träne, die geflossen ist, obwohl sie abgewischt werden konnte, ist eine Anklage, und ein zu wichtigem Tun eilender Mensch, der aus roher Unachtsamkeit einen armen Wurm zertritt, begeht ein Verbrechen.

Rosa Luxemburg: Eine Ehrenpflicht, Die Rote Fahne (Berlin), Nr. 3, 18. November 1918

Zitat #3

Die einzigen Großsäugetiere, die die menschliche Flut überleben, werden die Menschen selbst sein – und natürlich die landwirtschaftlichen Nutztiere, die Rudersklaven in Noahs Arche.

Yuval Noah Harari: Eine kurze Geschichte der Menschheit

Zitat #4

[Die Erholung der Meere] kann nur gelingen, wenn große Meeresareale für die kommerzielle Fischerei gesperrt werden. Da Regierungen nicht bereit sind Maßnahmen zu ergreifen, und für die Industrie kaum Regeln existieren, bleibt nur eine Möglichkeit – keine Fische mehr zu essen.

George Monbiot, Seaspiracy (Dokumentation)

Zitat #5

In keiner Weise dürfen wir uns dazu bewegen lassen, die Stimme der Menschlichkeit in uns zum Schweigen bringen zu wollen. Das Mitfühlen mit allen Geschöpfen ist es, was den Menschen erst wirklich zum Menschen macht.

Albert Schweitzer

Mehr vegane Zitate und andere findet ihr bei der Albert Schweitzer Stiftung

Zitat #6

Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Menschen wieder zurück.

Pythagoras

Zitat #7

Du musst doch gar nichts machen als Veganer. […] Du musst einfach nur die Viecher in Ruhe lassen! Sonst nix! Und dann hast du alles getan gegen multiresistente Keime, verschmutztes Trinkwasser, keine Freihandelsabkommen, die so unsäglich sind, du hast die Regenwälder noch usw. Du hast dann ganz viele Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

Hagen Rether

Zitat #8

Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben.

Leo Tolstoi

Zitat #9

Von Biestern, die wir als seelenlos verachten, ersteigt von Wald, Feld und Höhle ein Schrei und bezeugt die Seelenlosigkeit des Menschen.

MFrida Hartley (Übersetzte Variante aus Dominion)

Vegane Aufkleber und Sticker ‒ Warum? Wie? Und muss das überhaupt?

Was ist an Aufklebern nicht vegan?

Aufkleber enthalten oft mehrere Komponenten, die nicht vegan sind. Klebstoffe können Kasein enthalten, ein Protein, das aus Kuhmilch gewonnen wird. Aber nicht nur Klebstoffe, auch Bindemittel, Lösemittel und Hilfsstoffe, die in der Herstellung von Aufklebern eingesetzt werden, können Bestandteile tierischen Ursprungs enthalten.

Typische tierische Inhaltsstoffe in Aufklebern können Schellack (ein Sekret von Lackschildläusen), Gelatine (gewonnen aus Tierknochen und -haut), Karmin (ein Farbstoff, hergestellt aus Läuseblut), und Knochenleim sein. Während einige tierische Inhaltsstoffe wie Farbstoffe aus Tintenfischen oder Purpurmuscheln heutzutage seltener verwendet werden, bleibt die Verwendung anderer tierischer Produkte bestehen.

Auch bei der Papierproduktion für Aufkleber, können nicht vegane Hilfs- und Inhaltsstoffe verwendet werden. Hierzu zählen beispielsweise Diglyceride von Speisefettsäuren tierischen Ursprungs. Schwarze Papiere, die für Aufkleber in der Regel nicht relevant sind, können mit Tierkohle (Knochenkohle) gefärbt worden sein.

Müssen Veganer:innen vegane Aufkleber verwenden?

Um diese Frage zu beantworten, müssen wir zunächst klären, was „vegan“ bedeutet, denn, dass etwas keine tierischen Bestandteile haben darf greift hier zu kurz. Laut Definition bedeutet Veganismus nämlich „so weit, wie es praktisch durchführbar ist – alle Formen von Ausbeutung und Grausamkeiten an leidensfähigen Tieren für Essen, Kleidung und andere Zwecke zu vermeiden“ (Vegan Society).

Demnach ist ein Produkt auch dann mit Veganismus vereinbar, wenn es schlicht keine Alternativen gibt und ein Verzicht nicht möglich ist. Für einige Medikamente kann das der Fall sein. Auch für Druckprodukte kann das vor einigen Jahren noch zugetroffen haben. Nehmen wir an, dass ein Unternehmen Etiketten für Lebensmittel drucken musste. Ein Verzicht auf das Etikett ist hier nicht möglich, da bestimmte Informationen auf dem Produkt gesetzlich vorgeschrieben sind. Das Etikett ohne tierische Bestandteile zu drucken war möglicherweise ebenfalls nicht möglich, da Druckereien, aufgrund fehlenden Bewusstseins, keine Aussage zu Hilfs- und Produktionsstoffen treffen konnten.

Heute ist das jedoch anders. Wer sich bewusst für vegane Aufkleber, Etiketten und andere Druckprodukte entscheiden möchte, findet Druckereien, die entweder nach eigener Aussage, oder ‒ noch besser ‒ durch das V-Label bestätigt, vegane Druckprodukte anbieten. Es gibt Fälle, in denen Druckprodukte, die als vegan gekennzeichnet sind, möglicherweise nicht vegan sind. Dies kann daran liegen, dass nicht alle Aspekte der Herstellung – von der Papierproduktion bis hin zu den verwendeten Druckfarben – betrachtet werden oder weil die Lieferkette und deren Produkte nicht vollständig überprüft werden. Bei Produkten, die mit dem V-Label ausgezeichnet sind, werden alle beteiligten Materialien geprüft.

Das große ABER ‒ (vegane) Aufkleber kaufen, die bereits gedruckt wurden

Natürlich lassen die wenigsten Menschen ihre Aufkleber selbst direkt in einer Druckerei drucken. Die meisten Aktivist:innen ‒ egal ob es um Menschen- oder Tierrechtsaktivismus geht ‒ bestellen ihre Aufkleber in einem Shop. Die Aufkleber hier im Shop sind vegan, aber die Auswahl ist noch recht überschaubar. Wenn es dir jedoch wichtig ist, Bewusstsein zu einem bestimmten Thema zu schaffen, bist du evtl. auf Aufkleber oder Flyer angewiesen, die nicht vegan gedruckt wurden oder zumindest nicht mit Sicherheit so deklariert werden können.

In diesem Fall sehe ich persönlich kein Problem darin, potenziell nicht vegane Aufkleber trotzdem zu verwenden, da das andernfalls bedeuten würde, ein anderes wichtiges Ziel aufzugeben. In der Definition der Vegan Society heißt es zudem zusätzlich „Veganismus ist eine Lebensweise, die […] in weiterer Folge die Entwicklung und Verwendung von tierfreien Alternativen zu Gunsten von Mensch, Tier und Umwelt fördert„. Zum Grundgedanken des Veganismus gehört also nicht nur etwas zu Gunsten der Tiere zu tun, sondern auch zu Gunsten von Mensch und Umwelt. Aktivismus zu unterlassen, der sich gegen Faschismus, Ableismus, Queerfeindlichkeit etc. richtet mit einem „Für-die-Tiere-Argument“ scheint mir daher kurzsichtig und mit dem Kampf für Veganismus nicht vereinbar. Damit möchte ich nicht sagen, dass wir Tierleid in Kauf nehmen sollten, sobald es einem „höheren Zweck“ dient. Doch, wenn es tatsächlich an Alternativen mangelt, können wir etwas trotzdem kaufen / nutzen und gleichzeitig die Hersteller auf Alternativen aufmerksam machen.

Ist „Das Tier wird komplett genutzt“ ein Argument für einige tierische Hilfsstoffe?

Nein. Denn je profitabler es ist, Tiere zu töten, um so unwahrscheinlicher ist eine Zukunft, die ohne unnötiges Tierleid auskommt. Der Gedanke, dass das Tier komplett genutzt wird, scheint für omnivor lebende (fleischessende) Menschen logisch zu sein. Doch wir leben nicht in einer Welt, in der die Wurst in der Packung von nur einem Tier stammt. Die romantische Vorstellung, dass der Bauer nebenan ein Schwein schlachtet und komplett selbst verarbeitet oder die Haut zum Gerber nebenan gibt, entspricht nicht der Realität.

Kognitive Dissonanz: Definition und Strategien zur Bewältigung

Was ist Kognitive Dissonanz?

Kognitive Dissonanz bezeichnet einen unangenehmen Gefühlszustand, der entsteht, wenn eine Person gleichzeitig zwei oder mehr widersprüchliche Überzeugungen, Einstellungen oder Verhaltensweisen hat, und sie motiviert ist, diesen Zustand durch Änderung oder Vermeidung zu reduzieren. Doch Veränderung oder Vermeidung ist nur eine Strategie, um diesen Zustand zu überwinden. Ein andere, mit der sich vor allem Aktivist:innen häufig konfrontiert sehen, ist die Strategie der Rechtfertigung.

Leon Festinger prägte diesen Begriff, nachdem er das Verhalten einer Weltuntergangssekte beobachtete. Nachdem am Tag des Weltuntergangs nichts passierte, hätte man erwarten sollen, dass sich die Anhänger:innen von ihrem Glauben lossagen, das Gegenteil war jedoch der Fall. Sie verbuchten den Vorfall als göttlichen Test und sahen sich daher in ihrem Glauben bestärkt.

Beispiele die zu kognitiver Dissonanz führen

  • Gesünder leben wollen aber rauchen
  • Klima schützen wollen aber in den Urlaub fliegen
  • Luxusgüter kaufen aber sparen wollen
  • Tiere lieben aber Fleisch essen
  • Konsumkritisch sein aber im Marketing arbeiten

Das ist natürlich nur eine Liste und keine Wertung. Ein Satz den ich schreibe, weil mir bewusst ist, dass diese Beispiele bereits kognitive Dissonanz auslösen können.

Kognitive Dissonanz im Kontext der Ernährung

Bei der Ernährung tritt kognitive Dissonanz auf, wenn die Überzeugungen oder das Wissen einer Person über (gesunde) Ernährung im Widerspruch zu ihren tatsächlichen Essgewohnheiten stehen. Überzeugungen betreffen zunehmend nicht mehr nur das vermeintliche Wissen darüber, was gesund ist, sondern auch was vermeintlich klimafreundlich oder tierfreundlich ist.

Wie können wir kognitive Dissonanz bei uns selbst überwinden?

Das Überwinden kognitiver Dissonanz bei sich selbst erfordert ein gewisses Maß an Selbstreflexion und die Bereitschaft, Veränderungen in den eigenen Überzeugungen oder Verhaltensweisen vorzunehmen. Hier sind einige Strategien, die dabei helfen können:

Bewusstsein schaffen:

Erkenne, dass du dich im Zustand kognitiver Dissonanz befindest. Statt dem gewohnten Muster zu folgen und unser Verhalten zu rechtfertigen, sollten wir anerkennen, dass wir gerade etwas tun, das nicht unseren Überzeugungen entspricht.

Besser informieren:

Manchmal kann es helfen, wenn wir uns besser über das Thema, das die kognitive Dissonanz auslöst, informieren. In dem Fall gibt es zwei mögliche Szenarien:

  1. Wir empfinden etwas, das wir tun als schlecht, weil wir nicht genug darüber wissen. Weitere Recherchen zeigen, dass unser Empfinden ungerechtfertigt ist.
  2. Wir empfinden etwas als schlecht, dass tatsächlich schlecht ist und weitere Informationen bestätigen uns in unserem Empfinden so sehr, dass wir es schaffen, unser Verhalten tatsächlich zu ändern.

Bei dieser Überwindungsstrategie ist es wichtig, der Versuchung zu widerstehen, genau die Informationen zu suchen, die wir uns wünschen zu finden.

Überzeugungen und Werte überprüfen:

Als Tierrechtsaktivist wünsche ich mir natürlich, dass Menschen meine Werte teilen und nach ehrlicher Bewertung dieser zu dem Ergebnis gelangen, dass sie fortan keine tierischen Produkte mehr essen möchten. Doch zur Überwindung kognitiver Dissonanz kann auch gehören, dass wir unsere eigenen Werte und Überzeugungen überprüfen und uns eingestehen, dass einige dieser Werte eher durch das soziale Umfeld geprägt wurden, uns jedoch gar nicht wichtig sind. Nach einem Gespräch mit einer Person aus meinem persönlichen Umfeld sagte diese zu mir: „Ich weiß, dass Tiere für Fleisch leiden, aber es fällt mir leicht nicht daran zu denken, daher ist es mir egal.“

Das ist natürlich nicht der gewünschte Ausgang eines Gesprächs, aber für die Person selbst, kann sich das Gefühl kognitiver Dissonanz lösen, wenn sie sich selbst eingesteht, dass ihr etwas schlicht egal ist. Natürlich unter der Voraussetzung, dass es das wirklich ist. Du magst dich jetzt vielleicht empören, wie Menschen das egal sein kann, es ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass das möglich ist. Mir persönlich ist diese Antwort sogar lieber, als jahrelang ungefragt zu hören, dass man »nur noch ganz wenig Fleisch esse«, während eine tatsächliche Veränderung ausbleibt.

Verhalten anpassen:

Haben wir nach Überprüfung unserer Werte und der Recherche nach besseren Informationen festgestellt, dass wir uns entgegen unserer Überzeugung schlecht verhalten, wäre die offensichtlichste Lösung unser Verhalten in Einklang mit unseren Überzeugungen zu bringen. Bei manchen Dingen, besonders Süchten wie Rauchen, ist das nicht so einfach. Hier kann es helfen, in kleinen Schritten zu denken.

Beim Konsum tierischer Produkte können Ersatzprodukte helfen, auf Gewohntes zu verzichten. Ebenso das Ausprobieren neuer Rezepte oder neuer Restaurants. Inzwischen gibt es auch zahlreiche vegane Ernährungsberater:innen, die ebenfalls helfen können.

Akzeptanz:

In einigen Fällen kann es notwendig sein, die Existenz von Dissonanzen zu akzeptieren, besonders wenn eine sofortige Lösung nicht möglich ist. Unser Verhalten anzupassen, kann uns in einigen Lebensphasen schlicht überfordern. Möglicherweise sehen die Tipps auf Instagram, wie man plastikfrei lebt, super einfach aus. Aber wenn uns der Weg zum Unverpackt-Laden finanziell, zeitlich oder auf eine andere Weise überfordert, ist das eben so. Das ist kein Grund das Ziel zu weniger Plastikverbrauch aufzugeben, aber es ist eben auch kein Grund für ein dauerhaft schlechtes Gewissen.

Professionelle Hilfe suchen:

Kognitive Dissonanz wird, wie ich es eben getan habe, oft als »schlechtes Gewissen« abgetan und damit nicht als ernsthaftes Problem angesehen. Die Lösung scheint einfach: »Wenn es dir damit schlecht geht, dann mach es halt nicht.« Doch etwas »nicht zu tun« kann aus vielen Gründen nicht möglich sein und dann kann kognitive Dissonanz zu erheblichem Stress oder Angst führen. In diesem Fall kann es hilfreich sein, mit Therapeuten oder Berater:innen zu reden, um besser mit diesen Gefühlen umzugehen.

Kognitive Dissonanz braucht Ehrlichkeit

Das Gefühl kognitiver Dissonanz ist für niemanden angenehm und in einer Gesellschaft, in der Erwerb und Verbrauch gefördert werden, während das Bewusstsein für Tierschutz und für die globalen Auswirkungen unseres Konsums steigt, viel normaler, als wir uns eingestehen wollen. Das betrifft omnivor lebende Menschen ebenso wie Veganer:innen. Auf keiner Seite bringt es uns weiter, wenn wir das Verhalten, das zu kognitiver Dissonanz führt, als Heuchelei verurteilen oder nicht anerkennen, dass die Überwindung dieses Verhaltens manchmal Zeit benötigt. Im Gegenteil – wenn wir anfangen, es als gemeinsames Problem zu betrachten, können wir es vielleicht auch gemeinsam lösen.

Das Gefühl kognitiver Dissonanz ist zunehmend ein Symptom einer Gesellschaft, die sich im Wandel befindet, während sie sich gleichzeitig doch nicht zu ändern scheint. Werbung redet uns ein, wir könnten Grün konsumieren und alles ist gut. Dabei sind nicht Endverbraucher:innen die Ursache der größten Probleme, sondern Konzerne. Lasst uns darüber sprechen, was wir konsumieren und warum. Was davon kann unsere Entscheidung sein und was davon sollten wir gemeinsam politisch einfordern?

Jedes dritte Schwein und andere Argumente gegen Tönnies


Jedes dritte Schwein in Deutschland wird von der Firma Tönnies geschlachtet. Mitte 2020 ist die Firma Tönnies negativ aufgefallen, weil ein Corona-Ausbruch in einem Schlachthaus zum Lockdown eines ganzen Kreises geführt hat. Nebenbei rückten dadurch auch, zumindest für kurze Zeit, die menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen in den Schlachthäusern in den Fokus der Öffentlichkeit. Clemens Tönnies ist zudem bereits durch rassistische Äußerungen negativ aufgefallen.

Wo und von welcher Firma ein Tier geschlachtet wird, lässt sich als Endverbraucher nicht nachvollziehen und auch der „Bauer von nebenan“ schlachtet in den seltensten Fällen selbst. Gute Arbeitsverhältnisse existieren auch in anderen Schlachthäusern nicht.

Schwein zu essen bedeutet daher meistens ein A#+@..loch noch reicher zu machen und fast immer die Ausbeutung von Arbeiter:innen in Schlachthäusern zu unterstützen.

In der Tierindustrie verdienen wenig Menschen sehr viel Geld mit der Ausbeutung von sehr vielen Menschen und Tieren. Ob es okay ist Fleisch zu essen ist eine komplexe Frage, deren Antwort nicht nur sein kann, dass der Mensch nun mal schon immer Fleisch gegessen hat. Wir haben auch schon immer Krieg geführt oder Menschen als Ware betrachtet. Mit jedem Einkauf kannst du dich für oder gegen etwas entscheiden, von dem du weißt, dass es nicht deinen moralischen Werten entspricht.

Ich möchte eine linke Szene die vegan isst und eine vegane Szene die links ist. Ich möchte intersektionale Kämpfe und, dass Menschen Ungerechtigkeit und Leid als solches erkennen und nicht in Abhängigkeit davon ob sie sich mit der unterdrückten Gruppe identifizieren können.

Das Hundefleisch-Festival in Yulin, das Oktoberfest in München

Für das Hundefleisch-Festival in Yulin (China) werden bis zu 15.000 Hunde getötet. Deutschland ist da besser.

Für das Oktoberfest in München (Deutschland) werden bis zu 500.000 Hühner, über 30.000 Schweine, etliche Ochsen Kälber und Fische getötet.

Wie Millionen andere Menschen unterschreibe ich jedes Jahr eine Petition gegen das Hundefleisch-Festival in Yulin. Es ist toll, dass diese Petition, im Gegensatz zu anderen Tierrechts-Petitionen so viel Aufmerksamkeit bekommt aber es ist auch furchtbar traurig und macht mich wütend.

Jedes Jahr stehen darunter Kommentare wie schrecklich es sei, dass man Hunden so etwas antue, gepaart mit Aufforderungen chinesische Produkte zu boykottieren und natürlich auch, hinter „legitimer Kritik“ verstecktem Rassismus.

Es ist normal und verständlich, dass Menschen in Deutschland, wenn es um Hunde geht, die Sinnlosigkeit von Tierleid für den Geschmack klarer sehen als bei Schweinen, Rindern, Schafen, Hühnern, Fischen usw.

Aber China, das sind 1,398 Milliarden Menschen und wir sprechen jedes Jahr über ein Festival bei dem 15.000 Hunde getötet werden. Wie kann das rein rechnerisch Anlass genug sein um „die Chinesen“ zu verdammen?
Die Frage muss nicht nur rhetorisch sein. 15.000 ÷ 1.398.000.000 ergibt die Anzahl toter Hunde, die jeder in China lebende Mensch jedes Jahr für dieses Festival zu verantworten hat, wenn wir es albern und unlogisch verallgemeinern wollen. Ich würde dir die Zahl nennen, bin in Mathe aber nicht gut genug um den e-5 Kauderwelsch zu verstehen, den mein Taschenrechner dabei ausspuckt. Interpretieren kann ich das Ergebnis allerdings: Rassistisch werden wegen des Hundefleisch-Festivals ist dumm.

15.000 Hunde, die für das Hundefleisch-Festival sterben, sind 15.000 Tiere zu viel aber angesichts der getöteten Tiere für Festivals die der „zivilisierten deutschen Kultur“ jedes Jahr entspringen ist diese Zahl geradezu lächerlich gering.

Was wäre, wenn wir alle Veganer:innen wären? – (k)eine wissenschaftliche Analyse Teil 2

Stell dir eine Welt vor, in der sich ethisch motivierter Veganismus als Norm durchgesetzt hat. Eine Welt, in der wir als Gesellschaft erkannt haben, dass es falsch ist Tiere auszubeuten für die Befriedigung unseres Geschmacks und das auf Kosten der Umwelt, mit Ressourcen, die in anderen Teilen der Welt zur Ernährung von Menschen gebraucht werden.

Stell dir eine Welt vor, in der wir Kinder zu mehr Empathie erziehen, statt zu weniger. Eine Welt, in der wir nicht dazu erzogen werden abgepacktes Fleisch nicht mit empfindungsfähigen Lebewesen zu verknüpfen. Lebewesen, die wir lieben, wenn sie uns in Büchern und Filmen begegnen, und die uns selbst als Kuscheltier Trost spenden. Lebewesen, mit denen wir von Geburt an nur einen Impuls verbinden, nämlich den sie zu streicheln und nicht sie zu töten. Stell dir vor, wie wir uns als Menschen gegenseitig behandeln würden in einer Welt, in der wir Empathie fördern.

Stell dir eine Welt vor, in der allein die Tatsache, dass ein Lebewesen leiden kann ausreicht, um dessen Leid weder zuzulassen, noch leichtfertig in Kauf zu nehmen. Eine Welt in der wir Grausamkeit erkennen, weil wir ihr Wesen unabhängig von dem Objekt definiert haben, gegen das sie sich richtet. Eine Welt, in der wir Unrecht erkennen, weil wir sein Wesen unabhängig von dem Objekt definiert haben, gegen das es sich richtet.

Stell dir vor, wie wir uns gegenseitig behandeln würden in so einer Welt.

Was wäre, wenn wir alle Veganer:innen wären? – (k)eine wissenschaftliche Analyse

Es gibt verschiedene Studien dazu, wie eine Welt aussehen würde, in der sich alle Menschen vegan ernähren. Untersucht werden die Auswirkungen auf die Gesundheit, das Klima, die Anbauflächen, den Welthunger und den Regenwald. Verschiedene Medien haben das aufgegriffen und mal sachlich, mal weniger sachlich über diese Ergebnisse zu informieren und zu spekulieren was das für die Arbeitsmärkte oder die vorhandenen Nutztiere bedeuten würde. Von jenen, die das aus meiner Sicht sehr sachlich und gut gemacht haben, kann ich euch auf jeden Fall das Video von maiLab und BreakingLab empfehlen. Was ich jedoch vermisse, ist eine detaillierte ethische Auseinandersetzung mit dem Thema.

Natürlich verstehe ich das sogar, denn als nicht vegane Medienschaffende, mit einer nicht veganen Community gleicht es auf den ersten Blick einem Spiel mit dem Feuer dieses Thema anzuschneiden, da es auf beiden Seiten sehr emotional geladen ist. Jedoch weiß ich seit meinem ersten Peter Singer Buch, dass es keinen Grund gibt ethische Fragen nicht genauso rational und wissenschaftlich zu beschreiben und zu beantworten wie alle Fragen die uns beschäftigen. Im Gegenteil sogar – gerade Fragen der Ethik erfordern so viel Rationalität wie möglich, weshalb ich mir gerade bei diesem Thema, das mir so am Herzen liegt, die Intelligenz, Weitsicht und analytischen Fähigkeiten von Menschen wie Mai Thi Nguyen-Kim oder Jacob Beautemps (und deren Team) wünschen würde.

Wovon ich überzeugt bin ist, dass man aus ethischer Sicht zu dem Ergebnis kommt, dass der Konsum tierischer Produkte für mich und für Dich, der:die du diesen Text liest, falsch ist. Und ich glaube, dass das den meisten Menschen durchaus bewusst ist und sie deshalb eine rationale, ethische Auseinandersetzung mit diesem Thema scheuen. Wovon wir uns jedoch lösen müssen, ist der Gedanke, unser rationales Denken müsse immer im Einklang mit unserem Handeln stehen. Wenn wir das nämlich tun, können wir aufhören unsere Zeit mit Ausreden zu verschwenden, die ein irrationales Handeln rechtfertigen sollen und uns stattdessen auf Lösungen konzentrieren. 2021 müssen wir beispielsweise, trotz zahlreicher Studien, noch immer darüber sprechen ob ein eine vegane Ernährung tatsächlich gut für Klima und Gesundheit ist, statt als Gesellschaft ernsthaft daran zu arbeiten, wie wir veganer werden. Das Ignorieren wissenschaftlicher Erkenntnisse ist für eine Gesellschaft noch nie gut ausgegangen und dennoch passiert es immer wieder. (Shoutout an die Corona-Politik)

Lasst es uns doch lieber eingestehen: Wir sind ein irrationaler Haufen – scheinbar ist das ein Teil unserer Natur. Lasst uns wissenschaftliche Erkenntnisse dennoch anerkennen und mit einer akzeptablen Fehlerquote versuchen diese in unserem Handeln zu spiegeln. Wertfrei aber ehrlich und kontinuierlich.

Ist Veganismus nur Konsumkritik?

Die Tage habe ich eine Folge des Podcasts 1,5 Grad von und mit Luisa Neubauer von Fridays for Future gehört. Ich mag den Podcast sehr, habe höchsten Respekt von der Arbeit von Luisa Neubauer und man trifft mich auch auf Demos von Fridays for Future.

Diese Folge hat mich jedoch teilweise sehr geärgert, weshalb ich etwas dazu schreiben möchte. Denn was für mich nach dieser Folge hängen blieb, war die Botschaft, dass Konsumentscheidungen Einzelner fast keinen Wert haben, dass Konsumkritik kontraproduktiv ist und, dass das befolgen von Ökotipps Energieverschwendung ist. Und das obwohl Dr. Laura Spengler vom Umweltbundesamt für nachhaltigen Konsum (zum Glück) mehrfach gegenteilig argumentiert.

Luisa Neubauer fragt Frau Dr. Laura Spengler beispielsweise, wer verantwortlich dafür sei, dass Konsum nachhaltig und klimafreundlich wird. Ihre Antwort ist, dass dies eine Frage sei, die man am Besten aus Sicht der Ethik beantworten kann. D.h., es gebe eine geteilte Verantwortung zwischen Politik, Wirtschaft und insbesondere Verbraucher:innen, wobei jedoch keine Partei auf die andere warten sollte, wie es häufig passiert. Das Wirtschaftsunternehmen sagt es stehe im Wettbewerb und könne daher nichts machen, bevor die Politik nicht die Grundlagen geschaffen hat und die Verbraucher sagen, das sei alles zu viel um etwas dafür zu tun. Die Politik wiederum argumentiert, dass ein einzelnes Land nicht mehr wettbewerbsfähig sei, wenn es allein handle und schiebt die Verantwortung zur EU oder der internationalen Gemeinschaft. 

Die Politik nimmt uns nicht ernst, solange die Wirtschaft uns nicht ernst nimmt und die nimmt uns nur ernst, wenn wir unser Konsumverhalten ändern. Das ist nicht nur blinde Konsumkritik, sondern an einem Beispiel belegbar: Inzwischen ist jeder Zehnte in Deutschland produzierte Liter Milch pflanzlichen Ursprungs (Stand: 2021) – eine Tatsache die undenkbar wäre, wenn die Wirtschaft damit nicht auf ein bewussteres Konsumverhalten reagiert hätte. Dass sich das Konsumverhalten in den letzten Jahren so drastisch geändert hat liegt meiner Meinung nach – und da stimme ich mit Luisa Neubauer wahrscheinlich überein – an Menschen die sich seit vielen Jahren in Umwelt- und Tierschutzorganisationen engagieren. D.h. an der politischen Arbeit vieler Einzelner. Politische Arbeit jedoch, deren Haupt-Zielgruppe nicht wie bei FFF politische Parteien oder Wirtschaftsunternehmen sind, sondern jede:r Einzelne von uns. Arbeit, die zum Ziel hat das Bewusstsein von Menschen durch Aufklärung zu ändern und das geht nicht ohne Konsumkritik. Für mich bedeutet das ausdrücklich nicht einzelne Menschen dafür zu diffamieren, dass sie Fleisch essen, Flugzeug fliegen oder Milch trinken. Es bedeutet jedoch, gelegentlich nicht drumherum zu kommen deutlich zu sagen: “Der Konsum von 1kg Rindfleisch verbraucht so viel Wasser, so viel CO² – wenn dir das Klima wichtig ist, gibt es keinen Grund dafür (außer dem Geschmack) nicht darauf zu verzichten.”

Und mal Realtalk an der Stelle: Wenn ich über CO² und Wasser rede um Menschen von Fleischkonsum abzuhalten, ist das für mich nur ein Mittel zum Zweck. Denn beides sind für mich Größen, die ich nur schwer greifen kann. Worum es mir nämlich geht ist, dass es aus ethischer Sicht in unserer Gesellschaft falsch ist Tiere zu töten, weil es nicht nötig ist. Dafür braucht es eigentlich keine weiteren Argumente aber sie sind richtig und teilweise effektiver als das Argument, dass Tiere empfindungsfähig sind. Daher ärgert es mich so sehr, wenn Luisa Neubauer den Anschein erweckt unser Konsumverhalten spiele keine Rolle. Selbst wenn ich damit übereinstimmen würde, dass es den geringsten Effekt hat – was ich nicht tue, nimmt mir diese Ansicht wichtige Argumente gegen Tierleid. Luisa Neubauer ist mit ihrer Kritik an Konsumkritik natürlich nicht allein Meine Erfahrung ist jedoch, dass Menschen dieses Argument oft zur Verteidigung nutzen. Doch bei veganer Konsumkritik geht es nicht darum Personen anzugreifen, sondern Lebewesen zu schützen.

Es stimmt, Aktivismus und politische Arbeit kosten Kraft, Energie und Zeit – Ökotipps zu befolgen und vegan zu leben bedeutet jedoch lediglich Gewohnheiten zu ändern. Das hat mit Aktivismus nichts zu tun, sondern ist etwas, dass du nebenbei tun kannst. In dem Moment, wo du das Gefühl hast es ist dir gerade zu viel eine Gewohnheit zu ändern – und sei es nur von Plastik- auf Holzzahnbürsten umzusteigen – dann lass es und warte bis du für dich spürst “jetzt passt es”. 

Eine Klima- und Umweltschutzbewegung, die zunehmend vorlebt, was sie von Wirtschaft und Politik fordert, kann nur an Einfluss gewinnen. 

Warum setzt du dich für Tiere ein, obwohl es Menschen gibt die leiden? Argumente gegen Tierrechtsaktivismus

„Veganismus ist ein Luxusproblem“, „Nicht jeder kann sich vegan ernähren“, „Menschen die hungern können sich deine Moral nicht leisten“ – typische Beispiele für „Whataboutism“, d.h. vermeintliche Gegenargumente, die darauf abzielen von einem Thema abzulenken, weil man sich inhaltlich nicht damit auseinandersetzen kann oder möchte. Whataboutism mit der Definition von Whataboutism zu kontern kann helfen, führt aber meiner Erfahrung nach, selten zurück zu einer inhaltlichen Auseinandersetzung.
Daher versuche ich es mit einem anderen Einstieg:

„Die Idee, dass manche Leben weniger wert sind, ist die Wurzel allen Übels auf dieser Welt.“ – Dr. Paul Farmer

Das Leben von Frauen weniger, als das von Männern. Das Leben von Menschen mit Behinderung weniger, als das von Menschen ohne. Das Leben von Homosexuellen weniger als das von Heterosexuellen. Das Leben von nicht-deutschen Menschen weniger als das von Deutschen. Das von Tieren weniger als das von Menschen. …
Warum setze ich mich für Tiere ein, obwohl es Menschen gibt die leiden? – Warum nicht für Kinder, für von Obdachlosigkeit betroffene Menschen, für Gleichberechtigung, gegen Diskriminierung oder Rassismus?

Weil das eine das andere nicht ausschließt und, weil wir, was mich betrifft, alle den gleichen Kampf führen. Nämlich den gegen die Idee, dass manches Leben weniger Wert ist als anderes. Das mögen Menschen sicher anders sehen, aber ich glaube wir würden uns als Menschheit nicht immer wieder im Kreis drehen, wenn alle die diesen Kampf führen das verstehen würden. Dann müsste man Menschen die gegen Rassismus kämpfen nicht von Feminismus überzeugen. Menschen die gegen Diskriminierung kämpfen nicht von Veganismus.

Würde es mich also genauso viel Überwindung kosten eine Ameise zu verletzen wie einen Menschen?

Natürlich nicht. Aber solange nicht die Notwendig besteht (z. B. Notwehr oder der Wille selbst zu überleben) würde ich beides nicht tun. Das ist keine Frage von: Würdest du A oder B? Die Frage für mich lautet immer: Ist es notwendig? Der Einsatz für Menschenrechte erfordert keineswegs den Konsum von tierischen Produkten.

Für dich sind Tiere weniger wert als Menschen?

Weltweit leiden über 800 Millionen Menschen an Hunger. Gleichzeitig schaffen wir es 70 – 80 Milliarden Nutztiere zu ernähren. Liegt das daran, das dir Fleisch essen so wichtig ist? Wohl nicht. Aber daran, dass es dir so wichtig, deinen Nachbarn, den Menschen in deinem Haus, den meisten Menschen in deiner Stadt, in Deutschland und weltweit.

Zudem glaube ich, dass wir anfangen müssen unseren Konsum in einem größeren Kontext zu sehen. Eine vegane Ernährung senkt den Ausstoß von CO2 (inkl. Äquivalente) im Vergleich zu einer omnivoren Ernährung um bis zu 46% und den Wasserverbrauch um bis zu 55%. Warum leben also nicht alle Umweltschützer:innen vegan? Warum trifft man bei Fridays for Futur nicht nur auf Veganer:innen? Wie können wir von der Politik fordern, was wir nicht selbst bereit sind umzusetzen? Irgendjemand soll gefälligst irgendwas machen? Sei du irgendjemand.

Wusstest du, dass in Deutschland ca. jedes dritte Schwein von der Firma Tönnies geschlachtet wird? Tönnies ist zuletzt negativ aufgefallen, weil ein Corona-Ausbruch in einem Schlachthaus zum Lockdown eines ganzen Kreises geführt hat. Nebenbei rückten dadurch auch, zumindest für kurze Zeit, die menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen in den Schlachthäusern in den Fokus der Öffentlichkeit. Schweinefleisch zu essen, obwohl man sich für Menschenrechte einsetzt scheint mir daher ein Widerspruch zu sein. Clemens Tönnies ist übrigens auch schon durch rassistische Äußerungen negativ aufgefallen. Solange jedoch selbst auf Antifademos Bratwürste gegessen werden, schadet ihm das nicht.

Du bist wertvoll wenn du dich für die Umwelt einsetzt, auch wenn du dich nicht vegan ernährst. Du bist genauso wertvoll, wenn du dich nicht vegan ernährst und dich für Menschenrechte, gegen Rassismus, Antisemitismus, Homophobie, Sexismus, Cissexismus oder jede andere Form von Dirskimminierung einsetzt aber du gibts Macht ab. Deine Stimme, dein Einsatz und deine Handlungen haben eine Bedeutung. Durch deinen Aktivismus verschaffst du dir Gehör bei anderen Menschen und der Politik aber der Markt und jene Menschen die aufgrund ihres Geldes in unserem System sehr viel Macht haben werden dich erst hören, wenn du dein Konsumverhalten änderst.

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